Bereiten sich die Menschen in Finnland auf das Coronavirus vor?


Antwort 1:

In Finnland ist das Ministerium für Soziales und Gesundheit für die Gesamtplanung, Anleitung und Kontrolle übertragbarer Krankheiten verantwortlich. Präventionsarbeiten werden im Rahmen der Sozial- und Gesundheitsfürsorge durchgeführt. Die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten wird durch das Gesetz über Infektionskrankheiten und seine Vorschriften geregelt. Impfungen und die Förderung der sexuellen Gesundheit sind ein wichtiger Bestandteil des Kampfes gegen übertragbare Krankheiten.

Das Nationale Institut für Gesundheit und Wohlfahrt (THL) ist ein Expertengremium für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Es untersucht Infektionskrankheiten und ihre Ursachen, überwacht die Prävalenz und Kontrolle von Infektionskrankheiten, leitet den Beruf und untersucht Epidemien in Zusammenarbeit mit Krankenhausbezirken und Kommunen.

Die Vorbereitung auf übertragbare Krankheiten basiert auf einer umfassenden administrationsübergreifenden Zusammenarbeit.

Nationales Aktionsprogramm zur Antibiotikaresistenz 2017-2021

Nationaler Aktionsplan zur Antibiotikaresistenz 2017-2021 (

Nationaler Plan zur Vorbereitung auf Pandemien.

Internationale Regulierung übertragbarer Krankheiten

Eine fließende internationale Zusammenarbeit ist erforderlich, um die Ausbreitung übertragbarer Krankheiten zu verhindern.

Finnland befolgt die internationalen Gesundheitsvorschriften der Weltgesundheitsorganisation (WHO) (2005), um globalen Gesundheitsbedrohungen zu begegnen, indem es sie weltweit so schnell wie möglich identifiziert. Finnland hat den Gesundheitskodex 2005 unterzeichnet und ist 2007 in Kraft getreten.

Finnland ist Teil der EU und in Europa wird die Überwachung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten sowohl von der Weltgesundheitsorganisation (WHO EURO) als auch von der Generaldirektion Gesundheit der Europäischen Kommission (GD Sante) und dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten ( ECDC).